Verpackungsdesign im E-Commerce — Produkte richtig in Szene setzen
Alles Wichtige rund um’s Thema Verpackungsdesign findest du hier auf einen Blick!

Verpackung als Marketinginstrument
Das Verpackungsdesign ist ein wichtiger Faktor, der keinesfalls unterschätzt werden darf, wenn es um die Verkaufsförderung eines Produktes geht. In den meisten Fällen entscheiden wir uns nämlich für die Produkte, die uns optisch ansprechen. Ein Beispiel: Statt Preise oder Inhaltsstoffe eines Duschgels zu vergleichen, ist in der Regel doch die Gestaltung der Verpackung der Grund für eine Kaufentscheidung. Deshalb ist es wichtig, insbesondere im Internethandel, auf clevere Produktverpackungen zu setzen. Damit schafft man einen großen Kaufanreiz, wenn nicht sogar den größten. Deshalb sind Produktverpackungen fürs Marketing von Bedeutung. Im folgenden Artikel erklären wir dir nun alles, was du für ein gutes, eigenes Verpackungsdesign wissen solltest.
- Nachhaltigkeit bei der Verpackung
- Welche Verpackungsmöglichkeiten gibt es?
- Welche Eigenschaften sollte meine Verkaufsverpackung besitzen?
- Was muss ich beim Verpackungsdesign für das eigene Produkt beachten?
- Welche Informationen gehören auf die Verkaufspackung?
- Was muss ich für Kosten einplanen beim Produktverpackungsdesign?
- Was benötige ich um meine Verpackung bedrucken zu lassen?
Nachhaltigkeit bei der Verpackung
- Bambus, da er unheimlich schnell nachwächst,
- Papier, weil es leicht zu recyclen ist,
- oder Karton, da es ebenso wiederverwertet werden kann und biologisch abbaubar ist.

Welche Verpackungsmöglichkeiten gibt es?
- Schachteln: Schachteln sind typische Produktverpackungen und treten in unterschiedlichen Formen auf. So gibt es beispielsweise Faltschachteln, Schiebeschachteln oder — vermutlich am gängigsten — Klappschachteln.
- Pappröhren: Pappröhren erleben besonders in der letzten Zeit eine steigende Beliebtheit. Der Vorteil von Pappröhren als Verpackung ist nicht nur die spezielle Optik, sondern auch, dass man die Verpackung nach Auspacken des Produktes für viele weitere Zwecke nutzen kann. Beim Verbraucher kommen solche Verpackungen demnach häufig gut an.
- Taschen und Umschläge: Damit sind kleinere Versandbeutel oder Tüten gemeint. Diese Form eignet sich besonders für kleine Produkte. Umschläge sind als Verpackungsmöglichkeit meist innen gepolstert, sodass das Produkt gut geschützt ist. Im E-Commerce wird oft Schmuck mit einem Umschlag an den Kunden versendet. Es ist einfach und schlicht, aber schützt das Produkt hervorragend.
- Produktetiketten: Gehört zwar nicht ganz zu Verpackungen, aber definitiv zum Thema Verpackungsdesign — Aufkleber aller Art! Egal, ob auf Flaschen, Tassen oder Shampooflaschen, eine Produktetikette wird nahezu immer eingesetzt.
- Personalisierte Packbänder: Diese Helferlein verleihen deinen Produktverpackungen eine ganz persönliche Note: Mit dem Namen deiner Marke oder deines Shops beschrifteten Packbändern machst du dein Verpackungsdesign einzigartig und schaffst einen Wiedererkennungswert. Meist sind solche Packbänder Klebebänder, die sich leicht auf den Produktverpackungen anbringen lassen.
- Füllmaterial: Auf das Innere kommt es an! Dieses Mantra ist auch für das Verpackungsdesign von Bedeutung. Es entscheidet über den Gesamteindruck von deinem Produkt. Es macht schließlich einen Unterschied, ob der Kunde das Päckchen aufmacht und nur einen wilden Haufen an Füllmaterial und Produkt vorfindet, oder ob ihn beim Öffnen ordentlich angerichtetes Seidenpapier in den Farben deiner Marke erwartet. Zum Beispiel gibt es:
- Füllchips (die aber idealerweise aus dem Umweltaspekt aus Papier bestehen sollten),
- Seidenpapier,
- Packpapier,
- Holzwolle.
Welche Eigenschaften sollte meine Verkaufsverpackung besitzen?
- Schutz vor Beschädigung: Das allerwichtigste ist, dass deine ausgewählte Produktverpackung die transportierte Ware ideal schützt. Schließlich soll das Produkt den Kunden unbeschädigt erreichen. Je nach Produkt ist es natürlich unterschiedlich, wie stark ein Schutz gefordert ist.
- Verpackungsmüll reduzieren: Damit ist gemeint, dass der Müll, der bei dem Versand deines Produktes entsteht, möglichst gering gehalten werden sollte. Das schont nicht nur unsere Umwelt, sondern freut auch den Kunden, der nach dem Auspacken nicht Unmengen an unnötigem Verpackungsmaterial entsorgen muss.
- Kostengünstigen Versand ermöglichen: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind niedrige Versandkosten wichtig. Diese erreichst du, indem du zum einen bei den Beschaffungskosten für deine Verpackungen sparsam bist und auch sonst billige Versandwege wählst. Den Kunden wird's freuen! Jedoch: Zu günstige Versandmethoden können Abstriche bei der Qualität bedeuten. Das solltest du in jedem Fall vermeiden.
- Bequeme Produktentnahme: Keiner möchte stundenlang das Paket auspacken, auf das man sich in den letzten Tagen so sehnlichst gefreut hat. Deshalb solltest du eine geschickte Verpackung für dein Produkt wählen, die es erlaubt, die Ware unkompliziert zu entnehmen.
- Wiedererkennungswert: Dieser Punkt ist wahrscheinlich einer der wichtigsten: Das Design deiner Verpackung sollte natürlich zu deiner Marke passen und somit deinen persönlichen Wiedererkennungswert unterstützen. Nur ein stimmiges Gesamtbild sorgt dafür, dass dein Shop tatsächlich in den Köpfen der Kunden bleibt.
- Auspackerlebnis fördern: Als E-Commerce-Shop muss man sich gegen sämtliche Mitbewerber durchsetzen. Ein Weg, um dies einfacher zu erreichen, ist das Auspacken für den Kunden besonders interessant zu gestalten. Das geschieht beispielsweise, indem du dein Produkt mit besonders hochwertigen Materialien verpackst oder mit Deko verzierst. Das ist natürlich auch von der Produktart abhängig: Nehmen wir mal an, du würdest Lavendelseife vertreiben. Da bietet es sich natürlich an, die eingepackte Seife zusätzlich mit einem getrockneten Lavendelzweig zu schmücken.
Was muss ich beim Verpackungsdesign für das eigene Produkt beachten?
Lasse dir brillante Verpackungen für deine Produkte erstellen
Welche Informationen gehören auf die Verkaufspackung?
Was muss ich für Kosten einplanen beim Produktverpackungsdesign?
- Zuerst solltest du die Kosten im Blick halten, die sich einmalig ergeben. Wenn du dich nicht selbst an das Design herantraust, kannst du einen Designer damit beauftragen. Hierfür musst du natürlich die Bezahlung einplanen. Die Höhe der Summe ist dabei sehr unterschiedlich.
- Dann kommen die Stückkosten hinzu. Damit ist gemeint, dass das Material und der Druck gezahlt werden müssen. Diese sind in der Regel überschaubar, viele Anbieter bieten Verpackungen schon ab wenige Cent an, insofern größere Mengen erworben werden.
- Zuletzt stehen die Versandkosten an. Diese sind idealerweise so gering wie möglich zu halten, um den Kauf für den Kunden attraktiver zu machen. Einen niedrigen Versandkostenbetrag kannst du dadurch erreichen, dass deine Verkaufsverpackung am besten so leicht wie möglich und die Größe an die zu verschickenden Ware angepasst ist.
















