Firmenlogo erstellen: ein umfassender Leitfaden
In diesem Leitfaden zeigen wir dir alle Aspekte der Logoentwicklung auf. Angefangen bei der Ideenfindung bis zur Suche nach dem richtigen Designer.

In der heutigen Geschäftswelt möchte jeder, dass seine Marke wiedererkannt wird und in Erinnerung bleibt. Gute Logos spielen in diesem Szenario eine tragende Rolle.
Die wichtigsten Gesichtspunkte bei der Erstellung deines Firmenlogos:
- 1. Warum ein gutes Unternehmenslogo wichtig ist
- 2. Was ein gutes Firmenlogo ausmacht
- 3. Vermeide diese 3 häufigsten Fehler bei einem Firmenlogo
- 4. Entscheide den richtigen Zeitpunkt eines Re-Branding
- 5. Füge den Firmenname mit ins Firmenlogo ein
- 6. Bewerte deine Markenidentität, bevor du das Logo entwickelst
- 7. Firmenlogo Ideen und Inspiration finden
- 8. Passe die Ästhetik deines Logodesigns deiner Marke an
- 9. Wähle den richtigen Logotyp für dein Unternehmen aus
- 10. Verstehe die Psychologie von Farben in deinem Logo-Design
- 11. Wähle die passenden Schriftarten, um Emotionen auszulösen
- 12. Stelle deinen potentiellen Designern wichtige Fragen
- 13. Beantrage das Copyright oder Warenzeichen für das Logo und den Namen deiner Firma
1. Warum ein gutes Unternehmenslogo wichtig ist
Firmenlogos sind ein wichtiger Aspekt des Branding und vermitteln visuell, wofür deine Firma steht. Ohne ein Firmenlogo hast du kein Gesicht, das deine Kunden wiedererkennen und mit Assoziationen verknüpfen können.
Hier sind die Hauptgründe, warum dein Unternehmen ein Logo als unverkennbares Firmen Markenzeichen benötigt:
- Ein Logo dient als Grundlage für das gesamte visuelle Branding.
- Es ist etwas, was Kunden und Klienten von deinem Unternehmen erwarten.
- Dein Firmenlogo hilft, neue Kunden auf dich aufmerksam zu machen.
- Ein gutes Logo hilft deinem Unternehmen, sich von der Konkurrenz abzuheben.
- Es hilft dabei, Markentreue durch Assoziation und Erinnerung zu fördern.
2. Was ein gutes Firmenlogo ausmacht
Ein Firmenlogo muss nicht nur einprägsam sein, sondern auch einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Du möchtest nicht, dass sich die Leute an dein Unternehmen in einem negativen Licht erinnern. Gute erste Eindrücke bilden die Basis für ein gutes Unternehmenslogo.
Berücksichtige die folgenden Logo Prinzipien, um ein gutes Firmen Markenzeichen zu entwickeln:
- Die Kraft der Einprägsamkeit und Inspiration.
- Positive erste Eindrücke, die bleiben.
- Eine klare Verbindung zwischen der visuellen und der Markenbotschaft.
- Eine Kombination aus Farben, Schriftarten und Formen, die speziell für die Marke entwickelt wurden.
- Achtsame Rücksichtnahme auf kulturelle und soziologische Perspektiven.
- Gezielter Einsatz von Marken-Storytelling und emotionalen Branding-Techniken.
Nimm’ zum Beispiel einige der Logos, die wir alle kennen und lieben:
Das Coca-Cola Logo hat sich seit seinen Anfängen nicht wesentlich verändert und wird von so gut wie jedem auf der Welt erkannt. Es ist so einprägsam, dass das Logo Schriftarten inspiriert hat und die Farbe allgemein als Coca-Cola Rot bekannt ist. Ebenso kennt beinah jeder Mensch auf dieser Welt das McDonald's Logo mit seinen berühmten und prägnanten goldenen Bögen. Du musst nicht einmal das Wort "McDonald's" sehen, um die Bögen zu erkennen.
3. Vermeide diese 3 häufigsten Fehler bei einem Firmenlogo
Bevor wir uns mit den einzelnen Schritten für die Entwicklung eines Firmenlogos befassen, werfen wir einen Blick auf die häufigsten Fehler im Prozess. Um einem Misserfolg vorzubeugen, ist es wichtig, von Anfang an die folgenden typischen Fehler zu berücksichtigen und sie gar nicht erst zu machen. Dann musst du deine Arbeit später nicht wiederholen. Hier ist eine Liste der Fehler, die du dir besser sparen solltest:
1. Ein anderes Unternehmenslogo kopieren
Es ist in Ordnung, gute Logos existierender Unternehmen als Inspirationsquelle zu nutzen und daraus eigene Firmenlogo Ideen abzuleiten. Kopiere aber nicht einfach ein Firmen Markenzeichen. Wenn Verbraucher und Kunden dein Logo sehen und sofort denken: "Hey, das sieht aus wie das Logo von xy!", hast du ein Problem.
Ein weiterer Aspekt beim Kopieren anderer Unternehmenslogos ist die Verwendung von AI-generierten Logos oder die Verwendung einer Logo-App. Wenn du irgendein Symbol mit etwas Text zusammenfügst, sieht dein Logo genauso aus wie Millionen anderer Logos.
Kurz und knackig: Dein Logo ist der sichtbarste Teil deines Unternehmens. Mache es so einzigartig wie möglich.
2. Kulturelle und soziologische Nuancen nicht mit einbeziehen
Ein weiterer häufiger Fehler, der dein Logo leicht zum Scheitern zu verurteilen vermag, besteht darin, kulturelle und soziologische Nuancen nicht zu berücksichtigen.
So ist zum Beispiel der Ort, an dem du dein Geschäft ausübst, sei es nun lokal oder international, ein wichtiger Aspekt bei der Logoentwicklung. Verwende keinesfalls ein Symbol, das dir gefällt, ohne zu wissen, was es tatsächlich bedeutet. Es kann sich um religiöse Bilder handeln oder um eine kulturelle Konnotation, die an einigen Stellen Verwirrung oder einen negativen oder sogar beleidigenden Eindruck hervorrufen kann.
Um diesen Fehler zu vermeiden, schärfe deine Sinne, sei sehr bewusst und lasse dir zu allen Bildern und Symbolen Feedback von Menschen mit ganz unterschiedlichem sozio-kulturellen Hintergründen geben.
3. Den Kunden nicht berücksichtigen
Es ist nicht unüblich, dass ein Geschäftsinhaber ein Logo-Design so sehr mag, dass er vergisst, wie wichtig es ist, wie der Kunde das Logo wahrnimmt. Denke daran, dass das Logo für deine Kunden bestimmt ist und nicht für dich selbst. Dieser Fehler tritt am häufigsten bei Amateurdesignern auf, die sich mehr mit der endgültigen Ästhetik befassen, als damit, die gewünschte Markenbotschaft zu vermitteln.
Tipps:
- Forme Fokusgruppen mit den Personen, die dir am Nächsten stehen, sowie mit anderen Personen, die sich nicht in deinem unmittelbaren Umfeld befinden. Bitte sie um ehrliches Feedback darüber, was sie denken und fühlen, wenn sie das Logo zum ersten Mal sehen.
- Präsentiere das Logo auch einigen Leuten ganz ohne Hintergrundinfo und wiederum anderen mit einem kurzen Abriss über deine Marke.
4. Entscheide den richtigen Zeitpunkt eines Re-Branding
Möglicherweise hast du bereits ein Geschäftslogo, aber mitunter wird es erforderlich, ein Logo im Rahmen eines Rebrandings zu erneuern oder sogar vollständig neu zu gestalten. Im Folgenden sind die Hauptgründe für den Start einer Rebranding-Kampagne aufgeführt:
- Wenn zwei oder mehr Marken zu einer verschmelzen
- Wenn die aktuelle Markenbotschaft nicht mehr mit der Weiterentwicklung des Unternehmens übereinstimmt
- Um die Marke aufzufrischen und neue Zielgruppen anzusprechen
Wird ein Re-Branding nötig - egal ob für ein einzelnes Unternehmen oder im Rahmen einer Fusion - ist das neue Logo ein großer Teil des Prozesses. Oft erleiden insbesondere Traditionsmarken beim Re-Branding einen Rückschlag, weil manche Menschen nun mal einfach keine Veränderungen mögen. Branding-Strategen berücksichtigen dies natürlich und mitunter entscheiden sie sich dafür, den Rebranding-Prozess öffentlich zu machen.
Eine Logo Auffrischung unterliegt den exakt gleichen Anforderungen wie die Entwicklung eines ganz neuen Firmenlogos. Behandele dein Logo Rebranding von Grund auf als neue Strategie. Dies ist der beste Weg, um das ideale Logo für deine Marke zu kreieren.
5. Füge den Firmenname mit ins Firmenlogo ein
Viele Geschäftsinhaber fragen sich, ob sie ihren Firmennamen als Teil ihres Logos verwenden sollten. Kurz gesagt: Ja! Dein Firmenname muss Teil deines Unternehmenslogos sein. Dies ist besonders wichtig für neuere Marken, die noch kein großes und loyales Publikum aufgebaut haben. Wenn jemand dein Logo sieht, muss er den Namen darin sehen, um zu wissen, was er sieht.
Große Unternehmen wie Nike oder Apple benötigen beispielsweise keinen Namen auf ihrem Logo. Warum? Weil ihre Logos sofort erkennbar sind. Die ersten Versionen des Nike und des Apple Logos enthielten den Firmennamen. Erst später, nachdem ihre Marken exponentiell gewachsen waren, wurde der Name in einem einfacheren Rebranding herausgenommen.
6. Bewerte deine Markenidentität, bevor du das Logo entwickelst
Bevor du ein neues Firmenlogo entwickelst, musst du dich zunächst mit der Markenidentität und der Geschichte dahinter befassen. Einen großen Teil deiner Markenidentität machen die Emotionen aus, die sie auslöst. Dies wird als emotionales Branding bezeichnet und basiert auf dem Storytelling (Geschichten erzählen) und den Werten, die deine Marke repräsentiert. Es ist sehr wichtig, emotionales Branding nutzen, sowohl für dein Geschäftslogo als auch in allen kreativen Verwendungen deines Logos.
Emotionales Branding hat viele Vorteile für dein Unternehmen:
- Es hilft deiner Marke, sich von der Konkurrenz abzuheben.
- Es verbessert die Markenbekanntheit durch Schaffung einer Verbindung von Mensch zu Mensch.
- Es verbessert die Kundenbindung und Markentreue.
Tipp: Nach Fertigstellung des Logos muss die Markenidentität auch auf alle visuellen Elemente angewendet werden. Das reicht von Visitenkarten bis zu Social-Media-Posts. Es ist wichtig, die Marke konsistent zu präsentieren und deiner Markenidentität und -geschichte stets treu zu bleiben. Dies gilt nicht nur für deine Bilder, sondern auch für die Botschaft, die du sendest, sowohl in schriftlicher Form als auch persönlich.
7. Firmenlogo Ideen und Inspiration finden
Wenn du nicht weißt, wie dein Logo aussehen soll, findest du leicht Inspiration und Ideen. Erstelle einen Ordner auf deinem Computer oder lade dir eine Vision Board-App wie Milanote herunter. Du kannst auch Marktforschung bei deinen Mitbewerbern durchführen und sehen, wie deren Logos aussehen. Mache Screenshots und bewahre sie in dem neuen Ordner auf, sodass du auf sie zurückgreifen kannst.
Eine andere Möglichkeit, Ideen und Inspirationen zu finden, ist das Durchsuchen der Portfolios von Logo-Designern auf Fiverr. Klicke einfach auf das Herzsymbol am Profil deiner Favoriten. So erstellst du eine Vorauswahl und kannst auf sie zurückgreifen, wenn du soweit bist, deinen Designer zu beauftragen.
Hier ist eine kurze Liste mit Tipps, wie du Ideen für dein Logo finden kannst:
- Marktforschung bei den Mitbewerbern durchführen. Schau dir an, wie die Logos deiner Konkurrenz aussehen. Gefallen sie dir? Sind die Logos einprägsam? Warum funktionieren sie deiner Meinung nach so gut?
- Durchsuche die Verkäufer Portfolios von Logo-Designern auf Fiverr. Scrolle durch die Verkäuferprofile in Fiverr, um eine Vorstellung davon zu bekommen, was möglich ist. Schaue dir außerdem die Logos auf Pinterest und Instagram an, um weitere Ideen zu erhalten.
- Erstelle ein Vision Board mit Screenshots, Skizzen, Notizen und Ideen. Bewahre alles zusammen an einem Ort auf, damit du es später deinem Designer zeigen kannst.
Lasse dir ein professionelles Firmenlogo erstellen
8. Passe die Ästhetik deines Logodesigns deiner Marke an
Ein entscheidender Aspekt bei der Erstellung eines Logos ist die Ästhetik. Deine Marke und Dein Logo sind eine Einheit und müssen in einer visuellen Verbindung stehen. Wenn es sich bei deinem Unternehmen beispielsweise um ein Geschäft für Vintage-Kleidung und Schmuck handelt, sollte dein Firmenlogo eine Art Vintage-Flair ausstrahlen. Die visuelle Wahrnehmung des Logo-Designs muss mit dem übereinstimmen, worum es in deinem Unternehmen und deiner Marke geht.
Nachfolgend findest du die gängigsten Designstile für Logos. Dies sind auch die Logo-Stile, aus denen du in der Unterkategorie Fiverr Logo-Design auswählen kannst.
Minimalistisches Logo: Bei einem minimalistischen Logo dreht sich alles um "weniger ist mehr". Verwende einfache Schriftarten und eine minimale Farbpalette. Wenn deine Marke eine schnörkellose Angelegenheit ist und du kein großes Brimborium um die grafische Darstellung machen möchtest, kann ein minimalistischer Ansatz helfen. Dieser Stil kann auf jede Art von Marke angewendet werden, solange deine Markengeschichte der Ästhetik entspricht.
Vintage Logo: Vintage-Stile verwenden Logos im alten Stil mit Bildern und Farben, die an eine andere Zeit erinnern. Dieser Designstil eignet sich am besten für Unternehmen, die Nostalgie hervorrufen möchten oder mit tatsächlichen Vintage-Produkten zu tun haben. Nostalgie für die Marke zu nutzen geschieht häufiger als du vielleicht denkst. Die Verwendung eines Vintage-Logo für eine neue Marke kann erfolgreich sein, wenn dies gut gemacht ist.
Signaturlogo: Signaturlogos sind das, wonach sie klingen: Eine Unterschrift wird zu einem Logo. Eine Marke, die eine Person ist, kann die eigene Unterschrift als Logo verwenden. Designer können auch eine Skriptschrift einsetzen, um eine stilisierte Signatur zu erstellen. Dieser Stil ist perfekt für einzelne Profis, die sich mit ihrem Namen einen Namen machen möchten.
3D-Logo: Dreidimensionale Logos sind einzigartig und auffällig. Sie neigen dazu, ein futuristisches oder graffitiartiges Gefühl auszustrahlen. Ein 3D-Logo kann schwer und sperrig sein, aber auch eigensinnig und farbenfroh. Dieser Stil funktioniert für viele Arten von Marken.
Handgezeichnetes Logo: Handgezeichnete Logos sind sehr einzigartig und besonders. Der Stil der Buchstaben und Bilder behält sein handgemachtes Flair bei, obwohl es digital ist. Diese Arten von Logos eignen sich hervorragend für Unternehmen mit Kinderbezug oder Unternehmen, die handgefertigte Produkte anbieten.
Aquarell-Logo: Ein Aquarell-Logo ist normalerweise sehr weiblich und hübsch. Der Aquarelleffekt kann mit fließenden Schriftarten für einen vollständig femininen Stil kombiniert werden oder mit einer schweren Schriftart, um das Logo geschlechtsneutraler wirken zu lassen.
9. Wähle den richtigen Logotyp für dein Unternehmen aus
Logos gibt es in ganz verschiedenen Stilen. Von nur einem Wort zu einem Symbol oder Bild mit einem Wort bis hin zu einem vollständigen Emblem. Die Wahl des zu verwendenden Logotyps hängt davon ab, in welchen Anwendungsbereichen und in welcher Funktion du dein Logo verwenden möchtest. Eine gut gestaltete Logo Strategie umfasst zwei oder drei Versionen, die auf unterschiedliche Weise einsetzbar sind.
Die meisten Designer beginnen mit einer Kombinationsmarke, die in eine Wortmarke und eine abstrakte Marke oder eine Buchstabenmarke und eine Bildmarke unterteilt werden kann. Schauen wir uns die verschiedenen Typen an.
• Lettermark-Logos, auch als Monogramm-Logo bezeichnet, bestehen aus den abgekürzten Buchstaben eines längeren Namens. Zum Beispiel die NASA und IBM.
• Wordmark-Logos bestehen aus dem tatsächlichen Firmennamen. Das Wort ist das Logo und es gibt keine passenden Bilder.
• Kombinationsmarken sind ein zweiteiliges Logo mit einem Wort und einem Bild. Die Bilder können eine Bildmarke, eine abstrakte Marke, ein Symbol oder ein Maskottchen sein.
• Eine abstrakte Marke ist ein Bild, das nicht sofort als etwas Bestimmtes erkannt wird. Dies sind normalerweise maßgearbeitete Grafiken, die eigens für das Logo erstellt wurden.
• Eine Bildmarke ist eine Grafik oder ein Symbol, das sofort erkennbar ist, z. B. der Apple Apfel oder der Twitter Vogel.
• Emblem-Logos sind eine kompliziertere Version von Logos. Es enthält Wörter, Bilder und eine Form, die alles wie ein Abzeichen oder ein Wappen vereint. Harley Davidson hat ein berühmtes Emblem-Logo.
• Maskottchenlogos sind Logos mit Maskottchen. Ein Maskottchen kann in eine Kombinationsmarke aufgenommen werden, aber ein Maskottchenlogo ist nur das Maskottchen ohne Worte.
10. Verstehe die Psychologie von Farben in deinem Logo-Design
Die für die Gestaltung deines Firmenlogos verwendeten Farben sind äußerst wichtig. Farben lösen sowohl persönlich als auch kulturell Emotionen und Vorstellungen aus. Die Farbe, die du in deinem Logo verwendest, muss mit deiner Markenidentität übereinstimmen und die passende Farbnuance dieser Farbe sein.
Die richtige Farbkombination macht ebenfalls sehr viel aus. Achte darauf, wie du zwei oder drei Farben zusammen verwendest. Viele Farbkombinationen werden vom Betrachter auf eine ganz bestimmte Weise wahrgenommen, die schwer zu erschüttern ist. Zum Beispiel sind Grün und Rot Weihnachtsfarben, und Rot, Weiß und Blau erinnern an die Flagge der Vereinigten Staaten.
Schauen wir uns die Psychologie an, wie Farben in Logos wahrgenommen werden.
• Rot ist sehr auffällig und wirkungsvoll. Es macht Eindruck. Die Farbe Rot ruft Gefühle von Leidenschaft, Aufregung und Kraft hervor, steht aber auch für Gefahr und Vorsicht. Die Wahrnehmung ändert sich mit den Grafiken und Wörtern, die um sie herum verwendet werden.
• Orangefarbene Logos sind im Allgemeinen fröhlich und lebendig. Der verwendete Orangeton ist wirklich wichtig, da es nur eine enge Auswahl an Orangetönen gibt, die positive Gefühle hervorrufen. Wenn du Orange verwendest, halte es lebendig und fröhlich. Mische es nicht mit Schwarz, es sei denn, du entwirfst das Logo für ein Unternehmen für Halloween-Produkte.
• Blau, ob dunkel und lebendig, ist eine klassische Farbe für Logos in der Geschäftswelt, während im Gesundheitssektor eher neutralere Blautöne üblich sind. Blau ist eine zuverlässige Farbe, die überall gut aufgenommen wird.
• Gelbe Logos sind nicht sehr verbreitet, d. h. man wird sofort auf dein Logo aufmerksam werden. Trotzdem ist Gelb nicht für alle Arten von Unternehmen geeignet. Es ist normalerweise eher eine unbeschwerte, fröhliche Farbe. Vermeide unbedingt Gelbtöne, die krank oder zu grün aussehen.
• Braun ist eine der am wenigsten üblichen Farben für Logos, aber das bedeutet nicht, dass du es nicht verwenden solltest. Wähle einen Braunton, der eher wie Schokolade oder Kaffee aussieht, und halte dich von grünlichen Brauntönen fern. Braun eignet sich gut für natürliche Bio-Produkte mit nachhaltigem Verpackungsdesign.
• Grün wird von den meisten ökologisch orientierten Marken verwendet. Dies geschieht so häufig, dass Verbraucher es erwarten, wenn deine Firma einen Umweltaspekt bedient. Wenn sich dein Unternehmen in dieser Nische befindet, solltest du dein Logo besser mit Grün versehen, damit die Verbraucher es sofort verknüpfen. Vermeide die Kombination aus Rot und Grün, es sei denn, dein Unternehmen steht im Zusammenhang mit Weihnachten.
• Pink ist eine der geschlechtsspezifischsten Farben für Logos. Die Mehrheit der weiblichen Marken verwendet Pink in Logos und Branding. Entscheide dich für Pink, wenn deine Marke in diesen Bereich passen soll. Wenn du dich jedoch von der Masse abheben und gestandene Frauen ansprechen möchtest, wähle eine andere Farbe.
• Lila ist allgemein als königliche oder spirituelle Farbe bekannt. Es ist weit verbreitet im Gesundheits- und Wellnessbereich und auch in der Frauenbranche. Die Verwendung von Lila in einer Branche, die nicht in diese Nischen passt, ist riskant, aber wenn es gut gemacht wird, kann es erfolgreich und einprägsam sein.
11. Wähle die passenden Schriftarten, um Emotionen auszulösen
Ähnlich wie in der Farbpsychologie lösen auch Schriftarten und Typografie Emotionen und Wahrnehmungen aus. Die Schriftarten in deinem Firmenlogo müssen genau wie die Farben und Grafiken deine Markenidentität beibehalten. Die Auswahl der richtigen Schriftart ähnelt der Auswahl des Logo-Stils. Verschiedene Arten von Schriftarten haben ihren eigenen visuellen Stil.
Dies sind die verschiedenen Schriftarten:
• Serife: Dies sind Schriftarten mit Buchstaben, die an den Enden kleine Erweiterungen aufweisen. Serifenschriften sind elegant und im Allgemeinen leicht zu lesen. Abhängig von der Größe ihrer Serifen (den kleinen Erweiterungen) können sie weiblich, männlich oder geschlechtsneutral wirken).
• Sans Serif (ohne Serife): Im Gegensatz zu den oben genannten Serifenschriften haben die Buchstaben in den serifenlosen Schriftarten am Ende keine Erweiterungen. Serifenlose Schriftarten sind leicht zu lesen und wirken im Allgemeinen unterhaltsam und unkompliziert.
• Egyptienne: Schriftarten mit dicken Serifen Buchstaben in einem sehr schweren Stil werden als Egyptienne bezeichnet. Diese Art der Typografie eignet sich sehr gut für ein Logo, solange die Markenidentität mit dem Gefühl harmoniert, das sie hervorruft. Eine Schriftart mit etwas geringerer Ausprägung / Schwere kann Zuverlässigkeit und Vertrauen darstellen.
• Skript: Kalligrafie und handgeschriebene Schriftarten bestehen aus verbundenen Buchstaben, ähnlich aufgebaut wie unsere Schreibschrift. Schreibschriften sind die Typografie der Wahl für Signaturschriften, können aber auch mit einer Serifen- oder serifenlosen Schrift für einen kombinierten Logo-Stil verwendet werden.
• Novelty oder Display Schriften: Sie haben einen starken kulturellen oder kreativen Einfluss. Dies sind die schwierigsten Schriftarten, um sie für ein Logo nutzen. Verwende eine Novelty Schriftart nur, wenn dies für deine Markenidentität sinnvoll ist. Wenn du diese Route wählst, kann ein Designer eine neue Schriftart für dein Logo entwerfen, die deine Markenbotschaft perfekt erfasst.
Mithilfe der zugrunde liegenden Psychologie von Schriftarten kannst du beginnen, deine Schriftarten Optionen einzugrenzen. Beispielsweise werden Sans Serif Schriftarten als stabil, sauber und modern angesehen, während Serif Schriftarten traditionell, seriös und zuverlässig wirken. Denke nun an deine einzigartige Markenidentität, die du zuvor im Prozess festgelegt hast, und entscheide, welche Schriftkategorie diese Identität am besten repräsentiert.
Du kannst deinem Grafikdesigner die Kategorie angeben und dir von ihm verschiedene Schriftoptionen mit ähnlichen Logo-Designs präsentieren lassen, um zu sehen, wie die Schrift mit dem Rest deines Logos funktioniert. Du kannst deine Schriftoptionen aber auch mit einigen der folgenden Methoden noch weiter eingrenzen:
- Verwende die Schriftarten Bibliothek in Microsoft Word oder einer anderen Textverarbeitungs-Software und experimentiere mit verschiedenen Schriftarten.
- Probiere eine größere Schriftdatenbank wie Google-Schriftarten oder die Font Bibliothek aus, um eine Schriftart zu finden, die für deine Marke ideal ist.
- Halte Ausschau nach Schriftarten, die dich ansprechen, wenn du sie während deiner Alltagsaktivitäten auf Websites, Postern oder Schildern siehst. Verwende ein Font Finder-Tool, um die Fonts zu identifizieren. So kannst du deinen Designer mit ganz konkreten und von dir gewünschten Ideen füttern.
Du kannst deinem Designer auch einige Schriftarten als Inspiration geben und ihn bitten, eine neue Schriftart zu entwerfen, die für deine Marke völlig einzigartig ist und dir dabei hilft, dich noch besser hervorzuheben.
12. Stelle deinen potentiellen Designern wichtige Fragen
Sobald du dir eine Auswahlliste mit Designern erstellt hast, mit denen du Kontakt aufnehmen möchtest, prüfe noch einmal, ob diese auch tatsächlich alle Anforderungen erfüllen, die für den Designprozess deines Firmenlogos erforderlich sind. Die meisten dieser wichtigen Kriterien werden in den Verkäuferprofilen behandelt.
Hier sind einige grundlegende Dinge, die du über die Arbeitsweise der einzelnen Designer wissen musst:
- Welche Art von Dateiformat werden sie liefern? Die meisten Designer bieten JPG-, PNG-, PDF- und einige auch .ai- und .psd-Dateien an. Die wichtigste Datei, die du benötigst, ist die Vektordatei mit transparentem Hintergrund.
- Was beinhalten ihre Preispakete und was beinhalten sie NICHT? Wenn etwas nicht aufgeführt ist, das für dich relevant ist, frage danach!
- Wie viele Designoptionen werden zunächst erstellt? Je höher die Anzahl der Optionen, desto höher die Erfolgsquote.
- Wie viele Revisionen bieten sie pro Design an? Zwei oder mehr Revisionen sind am besten geeignet, um das gewünschte und benötigte Logo zu erzielen.
- Wer hat die Rechte an dem Design, wenn es fertig ist? Das ist mit Abstand das Wichtigste, was man wissen muss. Ebenso wichtig ist dieser Aspekt, wenn der Designer auf bereits existierende Design-Elemente zurückgreift. Hat er die Rechte dafür?
Für einen detaillierten Ablauf einer Logo-Bestellung auf Fiverr kannst du auch gerne dieses Video ansehen:
13. Beantrage das Copyright oder Warenzeichen für das Logo und den Namen deiner Firma
Um dein Logo und deinen Firmennamen zu schützen, ist es eine gute Idee, deine Markenwerte urheberrechtlich zu schützen und zu kennzeichnen.
Ein Warenzeichen (TrademarkTR) schützt Logos und Slogans und Urheberrechte (Copyright©) schützen geistiges Eigentum. Kurz gesagt schützt das Urheberrecht das Eigentum an dem Logo und nicht sein Aussehen. Aus diesem Grund benötigen nicht alle Logos Urheberrechte, insbesondere wenn dein Design nicht allzu aufwendig ist.
Wende dich an die entsprechende Bundesstelle, die für Urheber- und Marken-recht in deinem Land zuständig ist (in Deutschland ist es das DPMA), um dein Logo und deinen Firmennamen schützen zu lassen. Der Prozess dauert in einigen Fällen relativ lang und die Kosten hängen von der Anzahl der kreativen Assets ab, die geschützt werden müssen.
Entwickle dein eigenes, ideales Firmenlogo
Wenn du ein Firmenlogo hast, das einen positiven ersten Eindruck hinterlässt, wirkt es nachhaltig. Verwende emotionales Branding, um die Wirkung deines Logos und deines Branding zu steigern. Nimm dir die Zeit, um den richtigen Designer für diese Aufgabe zu finden. Du musst dir sicher sein, dass der Designer oder die Designerin deine Markenwerte versteht und weiß, was für dich wichtig ist, wenn es um dein Firmenlogo geht.
Wir hoffen, dass dir dieser ultimative Leitfaden zum Entwerfen eines Firmenlogos geholfen hat und du dich bei der Logoentwicklung für deine Marke sicherer fühlst.
























