Facebook oder Instagram: welche Plattform ist besser?

Lerne die Hauptunterschiede zwischen Instagram und Facebook kennen und entscheide dich anhand deiner Zielgruppe für die richtige Social-Media-Plattform.

Von: Michelle Newblom
31. Oktober 2023
13 Minuten lesen
Facebook oder Instagram: was ist besser?

Einfach nur viel Content zu erstellen und auf diversen Social-Media-Kanälen zu posten, ist im Jahr 2023 keine Erfolgsstrategie mehr. Jede Plattform hat ihre eigenen Besonderheiten, Funktionen und spricht eine unterschiedliche Zielgruppe an.

Insbesondere Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen stehen oft vor der Herausforderung, mit begrenzten Ressourcen und Zeitbudgets das Maximum aus ihren Social-Media-Aktivitäten herauszuholen. Daher kann es vorteilhaft sein, deine Kräfte zu bündeln und dich auf ein Netzwerk zu konzentrieren.

Instagram und Facebook zählen zu den meistgenutzten Social-Media-Plattformen. Du benötigst jedoch nicht zwingend eine aktive Präsenz auf beiden Plattformen, solltest aber in mindestens eine davon investieren, um dein Social-Media-Marketing zu maximieren.

In diesem Artikel beantworten wir die Frage: „Was ist besser: Facebook oder Instagram?“ und du erfährst, welche Plattform für dein Unternehmen am gewinnbringendsten ist.

Wir beleuchten die Unterschiede zwischen Facebook und Instagram anhand der vier Kriterien:

  • Algorithmus
  • Publikum
  • Funktionen und
  • Werbeanzeigen.

Was sind die Unterschiede zwischen Facebook und Instagram?

Menschen erwarten unterschiedliche Arten von Inhalten, wenn sie Facebook oder Instagram öffnen.
Obwohl Facebook und Instagram zu Meta gehören und beide Plattformen den Austausch zwischen Freunden und Familie fördern, suchen Benutzer auf jeder Social-Media-Plattform nach unterschiedlichen Dingen.
Unternehmen, die das verstehen, werden dort florieren – während andere, die überall den gleichen Content veröffentlichen, unsichtbar bleiben.

Instagram

Instagram ist eine Plattform für Visuals und Ästhetik. Nutzer teilen Fotos und Videos mit ihren Followern und besuchen die App regelmäßig, um mit Freunden, Marken und Influencern auf dem Laufenden zu bleiben.
Instagram-Nutzer suchen hier nicht nach den Öffnungszeiten oder der Adresse eines Unternehmens. Sie wollen visuell angesprochen werden. Der Nachteil davon ist das Fehlen von Text, Links und Call-to-Actions.
Kontoinhaber platzieren normalerweise einen Link in ihrer Biografie, der zu relevanten Websites führt, da Instagram keine Links in Bildunterschriften unterstützt.
Die nachfolgende Abbildung des Instagram-Profils von Molly Moon's Homemade Ice Cream ist ein Beispiel für ein ansprechendes Instagram-Profil. Es …
  • enthält visuell ansprechende Beiträge
  • nutzt Stories
  • verlinkt in der Bio auf relevante Links und
  • setzt auf eine einheitliche Ästhetik.
Quelle: Instagram

Facebook

Facebook hingegen ist ein Informationshub. Hier suchen Nutzer nach Geschäftsinformationen und Bewertungen und scheuen sich nicht, durch längeren Text zu scrollen. Außerdem ist Facebook leichter zugänglich, da es sowohl auf Mobilgeräten als auch auf PCs benutzt werden kann.
Für Unternehmen ist es einfacher, potenzielle Kunden auf ihre Website zu leiten, da Links im Text oder als separate Beiträge geteilt werden können. Die meisten Unternehmen sind auf Facebook präsent, auch wenn ihre digitalen Marketingaktivitäten woanders stattfinden.
Das Facebook-Profil von Molly Moon’s Homemade Ice Cream unterscheidet sich von seinem Instagram-Profil und enthält …
  • Geschäftsinformationen wie die Adresse, Öffnungszeiten und Preisbereich
  • Kundenbewertungen
  • Infos zur Barrierefreiheit
  • einen „Jetzt anrufen“-Button.
Quelle: Facebook
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Facebook oder Instagram: der Algorithmus

Algorithmen entscheiden, wie, wann und ob deine Botschaft von deiner Zielgruppe gesehen wird. Die Zeiten des chronologischen Feeds sind vorbei. Social-Media-Plattformen bevorzugen mittlerweile Relevanz gegenüber Aktualität und zeigen den Nutzern Inhalte, von denen sie glauben, dass sie ihnen gefallen werden, und nicht nur die neuesten Beiträge. 

Der Instagram-Algorithmus

Instagram verfolgt bei der Kuratierung der Inhalte, die es den Nutzern anzeigt, einen analytischen Ansatz. Es berücksichtigt dabei Faktoren wie Metadaten, Hashtags und Engagement.
Das Hauptziel aller Social-Media-Plattformen besteht darin, die Nutzer so lange wie möglich auf ihrer Plattform zu halten. Das Problem? Die Aufmerksamkeitsspanne des Publikums wird immer kürzer. Die Plattformen bevorzugen daher Content, der die Aufmerksamkeit der Nutzer schnell fesselt.
Instagram nutzt folgende Kriterien bei der Entscheidung, welche Beiträge im Haupt-Feed, in Stories und Reels ausgespielt werden:
  • Beziehung: Wenn Nutzer regelmäßig mit bestimmten Seiten interagieren, ist es wahrscheinlicher, dass sie weiterhin an deren Inhalten interessiert sind. Du solltest daher den Kontakt mit deiner Zielgruppe pflegen, indem du auf Kommentare und DMs antwortest und Gespräche beginnst. So nimmt Instagram die Beziehung zur Kenntnis.
  • Relevanz: Obwohl der Feed nicht chronologisch ist, bevorzugt Instagram aktuelle gegenüber älteren Beiträgen, da diese als relevanter angesehen werden. Die Plattform berücksichtigt auch Trendthemen.
  • Interesse: Benutzer, die mehr mit Videos als mit Bildern interagieren, sehen diese Art von Inhalten eher in ihrem Feed. Instagram berücksichtigt auch die Branchen von Marken, mit denen ein Nutzer interagiert und empfiehlt ähnliche Unternehmen.
Marken, die sich nicht auf Videos konzentrieren, werden erfreut sein zu hören, dass Instagram einen Schritt zurückgeht und nicht mehr so stark auf Videos setzt.
Instagram möchte Nutzern außerdem neue Inhalte zum Entdecken vorstellen. Das bedeutet, dass der Algorithmus Beiträge anderer Konten vorschlägt und damit ihre Reichweite erhöht.
Tipp: Wenn du Beiträge zur optimalen Zeit postest, mit deiner Community interagierst und eine solide Instagram-Marketingstrategie entwickelst, wird der Algorithmus dich belohnen.

Der Facebook-Algorithmus

Der Algorithmus von Facebook berücksichtigt ähnliche Kriterien. Du siehst vor allem Beiträge von Personen, mit denen du häufig interagierst, ähnliche Konten und beliebte Beiträge, die viele Interaktionen relevanter Benutzer erhalten haben. 
Bei fast drei Milliarden monatlich aktiven Nutzern würde der Feed eines Nutzers zu viele Inhalte für eine Session beinhalten. Daher hat Facebook einen 4-stufigen Prozess für das Ranking im Feed entwickelt.
  • Bestand: Der Algorithmus berücksichtigt alle verfügbaren Beiträge von Freunden, Seiten und Gruppen sowie relevante Anzeigen und empfohlene Inhalte.
  • Signale: Verschiedene Faktoren, etwa wer ein Foto oder Video gepostet hat, das Content-Format, deine Beziehung zum Konto und seine Beliebtheit, signalisieren dem Algorithmus, wie relevant Beiträge sein werden.
  • Vorhersagen: Anhand dieser Signale prognostiziert Facebook die Wahrscheinlichkeit, welche Beiträge dir gefallen und mit denen du interagieren könntest. Die Plattform befragt ihre Benutzer außerdem, ob die Beiträge für sie relevant sind.
  • Ranking von Beiträgen nach Bewertung: Der Algorithmus weist Beiträgen basierend auf Signalen und Vorhersagen eine relevante Bewertung zu und zeigt den Benutzern Inhalte mit hohen Bewertungen oben in ihrem Feed an.
Der Algorithmus von Facebook funktioniert ähnlich wie der von Instagram, was bedeutet, dass Engagement und Community-Management für die Sichtbarkeit deiner Marke unerlässlich sind.
Tipps für Facebook:
  1. Versuche nicht, den Algorithmus auszutricksen.
  2. Finde heraus, was deine potenziellen Kunden wertvoll finden, und erstelle entsprechende Inhalte.
  3. Poste zu optimalen Zeiten, beobachte deine Analytics und entdecke, was funktioniert und was nicht.

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Facebook oder Instagram: das Publikum

Weltweit ist die Gruppe der 25- bis 34-Jährigen die größte Nutzergruppe bei sowohl Instagram als auch Facebook. Für Deutschland (Stand: 2022) sieht die Zusammensetzung laut Statista etwas anders aus:
  • Facebook ist bei den 30- bis 49-Jährigen mit einem Anteil von 47 % am beliebtesten,
  • Instagram ist bei den 14- bis 29-Jährigen mit einem Anteil von 74 % am beliebtesten.

Das typische Instagram-Publikum

Instagram ist die beste Plattform für Unternehmen, die Millennials ansprechen. TikTok ist besonders bei der Generation Z beliebt. Die Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen ist auch die zweitgrößte Demografie von Instagram. Instagram ist nicht nur die erste Anlaufstelle für Nutzer, um über Bilder mit ihren Freunden in Kontakt zu bleiben, sondern auch der Ort, um ihren Lieblings-Influencern und -Marken zu folgen. 90 % der Nutzer folgen mindestens einem Geschäftskonto.
Da die Generation Z und die Millennials die größten Nutzer von Social Commerce sind, ist der Aufbau einer Präsenz auf Instagram ein Muss für Marken, die auf diese Altersgruppen abzielen.
Marken, die sich durch visuelles Storytelling auszeichnen, haben hier den größten Erfolg und können jüngere Nutzer ansprechen, die Wert auf Ästhetik und kreative Marketingkampagnen legen.

Das typische Facebook-Publikum

  • 47 % der 30- bis 49-Jährigen nutzen Facebook sowie
  • 42 % der 14- bis 29-Jährigen
  • 31 % der 50- bis 69-Jährigen und
  • 17 % der über 70-Jährigen
Allein die Nutzerzahlen sind jedoch nicht aussagekräftig, denn obwohl jüngere Menschen Facebook-Profile haben, sind sie weniger aktiv. 
Facebook hat weltweit das größte Publikum, aber viele seiner einst aktiven Nutzer haben die App zugunsten neuer Plattformen wie TikTok und Instagram verlassen.
Laut einer Umfrage des Pew Research Center ist die Popularität von Facebook bei den 13- bis 17-Jährigen stark zurückgegangen. Im Jahr 2015 nutzten 71 % der Nutzer dieser Altersgruppe Facebook, mittlerweile sind es nur noch 32 %.
Dieser Rückgang des Engagements bedeutet nicht, dass auch Marken die Plattform verlassen sollten.
Unternehmen mit älteren Kunden sind durch ihre Präsenz auf der Plattform erfolgreich, mit dem zusätzlichen Vorteil, dass ältere Verbraucher in der Regel ein höheres Einkommen haben und kaufkräftiger sind. Während die Mode-, Schönheits- und Bekleidungsbranche auf Instagram besser abschneidet, punkten das Gesundheitswesen, die Immobilien- und Fitnessbranche auf Facebook. 

Facebook oder Instagram: die Funktionen

Für Unternehmen, die sich auf Instagram oder Facebook vermarkten möchten, stehen zahlreiche Tools zur Verfügung. Auf beiden Plattformen können Nutzer Beiträge liken, kommentieren und teilen. 

Instagram-Funktionen

Während Instagram früher vor allem für das Teilen von Fotos bekannt war, wird die App ständig um neue Funktionen ergänzt, um sie für Marken attraktiver zu machen. 
Diese Instagram-Funktionen sind für Unternehmen besonders nützlich:
  • Stories: Stories sind Sammlungen von Fotos und Videos, die 24 Stunden lang sichtbar sind und dann verschwinden. Mit dieser Funktion kannst du schnelle Updates deiner Produkte, Dienstleistungen oder Veranstaltungen mit deinem Publikum teilen. 
  • Reels: Ähnlich wie die Kurzvideos von TikTok können Reels bis zu 60 Sekunden lang sein. Sie werden im Benutzerprofil in einem eigenen Tab angezeigt. Nutze Reels, um eine jüngere Zielgruppe anzusprechen, auf Trends aufzuspringen und damit potenziell viral zu gehen.
  • Shopping: Instagram macht Social Commerce zu einem nahtlosen Erlebnis, indem es Unternehmen ermöglicht, Benutzer auf ihre Produktseite weiterzuleiten. Potenzielle Kunden sehen die Produktbeschreibung, Produktbilder und deren Preis.
  • Collabs: Influencer-Marketing gewinnt auf Instagram weiterhin an Bedeutung. Daher ist es sinnvoll, dass Accounts jetzt direkt zusammenarbeiten und gemeinsam Inhalte erstellen können, die ein breiteres Publikum erreichen. Geschäftskonten können mit Privatkonten oder anderen Unternehmen zusammenarbeiten.
  • Lives: Mit Livestreaming kannst du auf einer persönlichen Ebene mit deinem Publikum in Kontakt kommen. Lives können anschließend als Reels im Benutzerprofil gespeichert werden.
  • Guides: Guides eignen sich perfekt zum Kuratieren von Inhalten und befinden sich in einem eigenen Tab. Du kannst damit relevante Inhalte zum Thema „Orte“, „Produkte“ oder „Beiträge“ hinzufügen.
Diese Abbildung eines Instagram-Kontos zeigt, wie man auf der PC-Ansicht der App zu unterschiedlichen Tabs wechseln und den Beitrag direkt liken, teilen oder speichern kann.
Quelle: Instagram

Facebook-Funktionen

Facebook bietet mehr als nur das Teilen von Bildern. Gruppen und der Gesprächsaustausch sind ein großer Teil der Plattform.
Diese Facebook-Funktionen sind für Unternehmen besonders nützlich:
  • Seiten: Wenn du ein Konto für dein Unternehmen erstellst, legst du eine Seite an. Seiten verfügen über einzigartige Funktionen, mit denen Marken ihre Präsenz auf Facebook maximieren können.
  • Gruppen: Du kannst eine Gruppe rund um deine Marke und damit eine Community aufbauen. Ähnlich wie in einem Online-Forum können treue Kunden in einer Facebook-Gruppe mit anderen interagieren und Fragen zur Marke stellen.
  • Veranstaltungen: Erstelle Veranstaltungen rund um dein Unternehmen und bewirb diese, um deine Reichweite zu vergrößern. Wenn sich dein Unternehmen an eine örtliche Community richtet oder du gerade ein neues Produkt launchst, kannst du über Veranstaltungen die Neuheit promoten.
  • Lives: Du kannst Live-Videos an deine Follower ausstrahlen und Kunden damit in Echtzeit ansprechen. Bewirb in Live-Auftritten deine Produkte und Dienstleistungen und beantworte Fragen in Echtzeit.
  • Stories: Die Stories-Funktion von Facebook ähnelt der von Instagram. Veröffentliche eine Sammlung von Fotos oder Videos, die nach 24 Stunden verschwinden.
  • Shopping: Unternehmensseiten können eine „Shopping“-Registerkarte hinzufügen, auf der Kunden beworbene Artikel ansehen und zum Kauf die Website des Unternehmens besuchen können.
Die nachfolgende Abbildung zeigt eine Unternehmensseite auf Facebook, auf der Beiträge gelikt, kommentiert und geteilt werden können. Andere Funktionen, wie die Tabs für Homepage, Reels, Marketplace und Gruppen finden Nutzer oben im Menü.
Quelle: Facebook

Facebook oder Instagram: Werbeanzeigen

Mit dem Ad Manager von Facebook kannst du Instagram- und Facebook-Anzeigen vom selben Ort aus verwalten. Anzeigen können auf beiden Plattformen in Form von Stories oder Posts erfolgen.
Facebook und Instagram bieten jeweils vier Gebotsoptionen:
  • Cost per Click (CPC): Du bezahlst jedes Mal, wenn jemand auf deine Anzeige klickt.
  • Cost per Thousand Impressions (CPM): Du bezahlst jedes Mal, wenn 1.000 Personen deine Anzeige sehen.
  • Cost per Like (CPL): Du bezahlst jedes Mal, wenn dein Beitrag jemanden gefällt.
  • Cost per Action (CPA): Du bezahlst jedes Mal, wenn jemand deine gewünschte Aktion ausführt.
Trotz der Ähnlichkeiten gibt es viele Unterschiede zwischen den beiden Plattformen: von der Benutzerfreundlichkeit bis hin zu den Kosten.

Werbung auf Instagram schalten

Instagram ist der klare Gewinner, wenn es um Benutzerfreundlichkeit geht. Mit weniger Tools als bei Facebook ist das Schalten von Werbung auf Instagram unkompliziert und einfach.
Selbst diejenigen, die noch nie zuvor eine Werbeanzeige erstellt haben, empfinden die Benutzeroberfläche als intuitiv und leicht zu erlernen. Wenn du Hilfe benötigst, kannst du dir natürlich auch Unterstützung von einem Social-Media-Marketer auf Fiverr holen.
Obwohl Facebook möglicherweise eine größere Reichweite als Instagram hat, weist Instagram tendenziell höhere Engagement-Raten auf. Beiträge auf Instagram generieren etwa 23 % mehr Interaktionen als Beiträge auf Facebook. Bei Instagram-Nutzern ist die Conversion-Wahrscheinlichkeit höher als bei Facebook-Nutzern.
Das bedeutet jedoch nicht, dass du für jede Werbeanzeige großartige Ergebnisse erwarten kannst. Überlege genau, wie du deine Werbeanzeigen präsentierst, da Nutzer an ästhetischen, qualitativ hochwertigen Inhalten interessiert sind.
Videoanzeigen sind auf eine Minute begrenzt, was bedeutet, dass du dir noch mehr Gedanken über die Präsentation machen musst. Nicht jeder kann in weniger als 60 Sekunden alles sagen, was er sagen möchte, weshalb einige Marken trotz der nachgewiesenen Engagement-Raten von Instagram Facebook bevorzugen.
Instagram ist ein unglaublich leistungsfähiges Werbetool, was bedeutet, dass es mit einem höheren Preis verbunden ist. Der durchschnittliche CPC (Cost-per-Click) für eine Anzeige auf Instagram liegt bei etwa 3,56 US-Dollar. Für Marken, die mehr Aufwand in ihre Kampagnen stecken, ist es nicht ungewöhnlich, jeden Monat bis zu 1.000 US-Dollar in Werbung zu investieren.
Quelle: WebFX

Werbung auf Facebook schalten

Als beliebteste Social-Media-Plattform ist Facebook für seine große Reichweite bekannt. Facebook-Anzeigen sind eine großartige Möglichkeit, um deine Zielgruppe zu erreichen, sofern sie nicht zur jüngeren Generation gehört.
Werbeanzeigen auf Facebook sind komplexer, was beim ersten Mal abschreckend wirken kann. Es gibt sechs Hauptanzeigeformate mit mehr als 1.300 Targeting-Optionen. Das ist recht komplex, weshalb viele Marken die gesamte Planung und Analyse einem erfahrenen Meta-Ads-Experten überlassen.
Facebook-Anzeigen sind viel flexibler, da Marken anklickbare Links in die Werbeanzeige einfügen können. Außerdem können Videoanzeigen länger als 60 Sekunden sein. Bedenke bei der Präsentation für Facebook, dass Nutzer Inhalte gerne mit Freunden und Familie teilen. Gestalte deine Anzeige daher ansprechend und teilbar.
Anzeigen sind auf Facebook normalerweise günstiger. Der durchschnittliche CPC (Cost-per-Click) für eine Anzeige auf Facebook beträgt 0,97 US-Dollar.
Quelle: WebFX

Arbeite mit einem Profi für Meta Ads zusammen

Instagram oder Facebook: welcher Plattform gehört die Zukunft?

Bevor du dich Hals über Kopf in eine der Plattformen stürzt, denke über deine Zielgruppe und Ziele nach. Diese Faktoren werden deine Entscheidung beeinflussen.

Warum solltest du dich für Facebook entscheiden?

Entscheide dich für Facebook, wenn dein Unternehmen weniger auf visuelle Elemente, sondern mehr auf Details und Informationen setzt. Wenn deine Zielgruppe nicht aus Teenagern besteht, sind die meisten potenziellen Kunden auf Facebook zu finden. Auch Werbung ist auf der Plattform tendenziell erfolgreich.
“Obwohl die organische Reichweite auf Facebook für mein Marketing nicht so stark ist wie auf Instagram, bietet die Plattform dennoch einen benutzerfreundlichen Raum für Unternehmen, um Informationen auszutauschen.”
Amira Martin, Gründerin von MA Therapy LLC
Amira Martin, Gründerin von MA Therapy LLC, erzählt: „Ich bin Psychotherapeutin, schreibe aber auch Bücher für Mädchen, die positive Botschaften vermitteln. Ich habe einen neuen Facebook-Account mit nur etwa 200 Followern. Dennoch waren meine Kampagnen für die Bücher der Zarah-Reihe sehr erfolgreich. Mit jeder Anzeige habe ich mit einem Budget von nur 200 US-Dollar über 1.000 einzelne Leser erreicht.“

Warum solltest du dich für Instagram entscheiden?

Entscheide dich für Instagram, wenn deine Zielgruppe jünger als 35 Jahre ist, da diese Nutzer eher Instagram als Facebook bevorzugen. Werde mit deinem Content kreativ und such dir Unterstützung von Influencern, um für dein Unternehmen zu werben.
Pinkvilla (eine Lifestyle- und Unterhaltungsnachrichtenseite) startete 2023 in Zusammenarbeit mit Mad Influence (einer Influencer-Marketingagentur) den Account Creators United in Indien. Die gemeinsame Veranstaltung war aufgrund der enormen Reichweite der Künstler ein voller Erfolg. 
„Die Veranstaltung erreichte über 900 Millionen Creators, Gäste, Prominente und Teilnehmer“, so Urmila Joshi, Social Media Manager bei Pinkvilla„Diese Zahl ist ein Beweis für die wichtige Rolle der Kreativwirtschaft, weshalb wir für die Kampagne Creators United 2023 stark auf Influencer setzten.“ 
Influencer-Marketing ist eine schnell wachsende digitale Marketingstrategie. YouTuber, die an dieser Win-Win-Strategie teilnehmen möchten, können sich für das Influence-Programm von Fiverr bewerben.
Als Gegenleistung für die Erstellung von Content erhalten Influencer Fiverr-Credits, höhere Chancen auf virale Posts, individuelle Promo-Codes und höhere Provisionen.
Lesetipp: Denkst du über eine Präsenz auf TikTok nach? Im Artikel TikTok oder Instagram erfährst du mehr zu den Unterschieden und welche Plattform am besten zu deinem Business passt.

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Eine erfolgreiche Social-Media-Präsenz erfordert viel Mühe und Kenntnisse. Aber wer sagt, dass du das alles selbst schultern musst? Melde dich bei Fiverr an und erkunde den großen Marktplatz freiberuflicher Social-Media-Marketing-Profis und Social-Media-Content-Creators.
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“Wenn du deine wertvolle Zeit für die Erstellung einer Werbekampagne einsetzt, obwohl du dafür auch einen Experten hättest beauftragen können, stellt sich die Frage, wer im Endeffekt die besseren Ergebnisse erzielt. Außerdem bringt ein Social-Media-Experte eine frische Perspektive und neue Ideen mit.”
Amira Martin, Buchautorin und Psychotherapeutin
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About Author

Michelle Newblom

Michelle Newblom is a B2B SaaS writer with a knack for creative storytelling, which she artfully applies to all of her content. Her expertise lies in creating compelling copy for blogs and guides, which help businesses generate conversions and attain their goals.