Wie viel Geld kannst du mit einem Online-Kurs verdienen?
Das hängt von mehreren Faktoren ab. Wenn du beispielsweise noch kein großes Publikum hast, musst du deinen ersten Kurs eventuell zu einem niedrigeren Preis verkaufen, um Feedback zu erhalten. Vorhandene Vertriebs- und Marketingfertigkeiten wirken sich auf die Anzahl der Verkäufe aus.
Verfügst du außerdem über aktive Social-Media-Konten, eine E-Mail-Liste oder einen YouTube-Kanal?
Es ist viel einfacher, einen erfolgreichen Online-Kurs zu verkaufen, wenn du bereits ein engagiertes Netzwerk hast. Wenn dein Thema umfassender ist, kannst du außerdem einen höheren Preis verlangen.
So viel Geld verdienst du mit einem Online-Kurs: ein Rechenbeispiel
Angenommen, du hast 1.000 Follower, dein Online-Kurs kostet 20 Euro und 25 Personen kaufen ihn in der ersten Woche. Dann generierst du einen (passiven) Umsatz von 500 Euro.
Mit zunehmender Anzahl an Followern und Erkenntnissen aus dem ersten Kurs-Launch erstellst du einen weiteren Kurs zum Preis von 50 Euro. Dieses Mal kaufen 45 Personen deinen Kurs und du setzt 2.250 Euro um.
Gleichzeitig kaufen zehn Personen den ersten Kurs, wodurch sich dein Umsatz um zusätzliche 200 Euro erhöht.
Jetzt hast du einen profitablen Online-Kurs und darfst dich offiziell als Inhaber eines Onlinegeschäfts bezeichnen.
So erstellst du einen Online-Kurs in 9 einfachen Schritten
Bleib dran, um zu erfahren, welche Schritte für die Erstellung eines Online-Kurses erforderlich sind.
1. Wähle ein Thema für deinen Kurs
Frage 1: Welches Thema interessiert dich?
Potenziell gibt es Tausende Themen für einen Online-Kurs: von Anleitungen für Aquarellzeichnungen über den Aufbau einer E-Mail-Liste bis zum Bauen eines Tiny Houses.
Es ist wichtig, ein Thema zu wählen, das dich interessiert und über das du vor der Kamera selbstbewusst sprechen kannst.
Notiere dir eine Liste mit Themen, die dir am Herzen liegen, und nimm einige in die engere Auswahl. Überlege anschließend, welche Kursidee am besten zu deinen Zielen passt. Möchtest du zusätzliches Einkommen erzielen, mehr Kunden oder Leads gewinnen oder deine Fangemeinde vergrößern?
Frage 2: Welche Themen sind gefragt?
Es gibt noch ein weiteres entscheidendes Element, das du berücksichtigen solltest: Gibt es für dein Thema ein Publikum? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, kannst du beispielsweise wie folgt vorgehen:
Erstelle eine Umfrage, wenn du bereits ein Publikum hast, um herauszufinden, an was deine Zielgruppe interessiert ist. Gib ihnen nach Möglichkeit einige Optionen zur Auswahl.
Recherchiere online auf sozialen Plattformen wie Quora und Reddit. Eine weitere Option ist die Website Answer the Public, die sich hervorragend für die gezielte Suche nach Trendthemen eignet. Erstelle ein kurzes Tutorial und teile es mit deinem Publikum, um Feedback zu erhalten.
Suche auf Online-Kursplattformen nach Trendthemen. Wenn du einen Kurs findest, der dir gefällt, lies die Rezensionen, um herauszufinden, was den Teilnehmern gefallen hat (und was nicht), und pass deine Inhalte entsprechend an.
Frage 3: Welche Ideen und Themen eignen sich für das Kursmaterial?
Eine gründliche Recherche kann den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg deines Kurses ausmachen. Geh niemals davon aus, dass dein Publikum nur brennend auf deinen Kurs gewartet hat. Vielleicht trifft dein Kurskonzept auf einen gesättigten Markt.
Besuche mehrere Kursplattformen und suche nach ähnlichen Kursen wie deinem. Sind sie alle gleich? Wie hoch sind die Bewertungen und wie viele Verkäufe gab es?
Google auch nach dem Thema. Gibt es viele YouTube-Videos zu diesem Thema und wenn ja, sind diese bei den Zuschauern beliebt?
Angenommen, du bist ein Marketingprofi. Eine allgemeine Suche nach Marketingkursen wird dir tausende von Ergebnissen liefern. Lass dich davon nicht entmutigen! Überlege dir stattdessen Unterkategorien, um einen Nischenkurs zu erstellen. Hier sind einige Beispiele:
Wie können Coaches Instagram-Reels für ihr Marketing nutzen?
Wie bauen kleine Webshop-Besitzer eine E-Mail-Liste auf?
Wie können Katzensitter ihr Business vermarkten?
Setz deine Recherche so lange fort, bis du eine Marktlücke gefunden hast.
1. Selbsthosting
Wenn du deinen Kurs selbst hosten möchtest, stehen dir zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Viele Kursentwickler entscheiden sich für WordPress als leicht zugängliche und erschwingliche Plattform.
2. Kursplattformen
Du kannst Kurse auch auf Kursplattformen wie Teachable, Udemy, Skillshare, Thinkific,Kajabi oder dem deutschen Anbieter Digibiz24 verkaufen. Jedes Lernmanagementsystem (LMS) bietet einen anderen Funktionsumfang an. Vergleiche einige Anbieter, bevor du dich für eine Plattform entscheidest. Beachte zum Beispiel folgende Kriterien: Fallen monatliche Kosten an und wenn ja, wie hoch sind diese?
Erhebt die Plattform eine prozentuale Verkaufsgebühr?
Bietet die Plattform interaktive Elemente für die Teilnehmer an?
Kannst du Quiz und andere Funktionen hinzufügen?
Gibt es verschiedene Zahlungsmöglichkeiten für die Teilnehmer?
Verfügt die Plattform über anpassbare Integrationen oder Plug-ins?
Sind Kurse herunterladbar oder webbasiert?
Kannst du Rabatte, Sonderangebote usw. erstellen?
Hat die Plattform einen guten Ruf?
Gibt es die Möglichkeit, eine Mitgliedschaft für Teilnehmer einzurichten?
Überlege, welche Anforderungen dir am wichtigsten sind. Eine teure Plattform könnte eventuell unerschwinglich sein, wenn du deinen ersten Kurs hochlädst, aber anfänglich noch keine Verkäufe hast.
3. Baue eine Marke auf
Warum ist Branding wichtig? Auch wenn du noch ganz am Anfang deiner Karriere als Course Creator stehst, bringt der Aufbau einer persönlichen Marke viele Vorteile. Wenn du dich für eine Selbsthosting-Plattform entscheidest, benötigst du zumindest ein professionelles Logo, Marketingtools, eine Website und eine Social-Media-Präsenz.
Fiverr bietet einen professionellen Logo Maker an mit Hunderten von Designoptionen, die von erstklassigen Designern erstellt wurden. Damit kannst du schnell, einfach und kostengünstig ein Logo erstellen oder anpassen lassen. 4. Definiere die Kursziele
Sobald du dich für eine Nische entschieden hast, besteht der nächste Schritt darin, die Lernziele für den Kurs aufzulisten. Hier findest du beispielsweise einige Vorschläge für die Ziele von Kursteilnehmern zum Thema „Marketing für Katzensitter“. Lerne…
wie du dein Katzensitter-Business ausbauen kannst
wie du einen Marketingplan erstellst, Kunden findest und die Preise für deine Katzendienstleistungen festlegst
wie du die Kommunikation mit deinen Kunden verbesserst
wie du dein Unternehmen selbstbewusster vermarktest
wie du deine Preise durch effektive Marketingpraktiken erhöhen kannst.
Informiere dich über die typischen Probleme, mit denen Katzensitter bei der Vermarktung ihres Unternehmens konfrontiert sind. Führe eine Umfrage durch, schau dir die Website Answer the Public an und notiere dir Probleme. Richte deinen Kurs anschließend daran aus, wie er hilft, diese Probleme zu überwinden. 5. Erstelle die Kursgliederung
Notiere dir, welche Kursmodule (Themen) und Lektionen dein Kurs enthalten soll. Kursteilnehmer beschweren sich häufig über schlecht strukturierte Kurse, die keinen logischen Ablauf haben.
Überlege dir genau, wie du den Kurs strukturieren willst, ob er Quiz enthalten soll und welche häufig gestellten Fragen (FAQs) auf dich zukommen werden.
Nachfolgend findest du ein Beispiel für zwei Module und Lektionen:
Modul 1: Beurteile deine aktuelle Marketingstrategie
Lernziel: Die Teilnehmer lernen kostspielige Marketingfehler kennen und erfahren, wie sie sofort eine wirksame Strategie entwickeln können.
Einführung
Der größte Marketingfehler, der dich Kunden kostet
Warum dieser Marketingfehler Kunden abstößt
Vier Beispiele für schlechtes Marketing in der Katzensitterbranche
Zwei Schritte, um diesen Fehler sofort zu korrigieren
Fortschrittsquiz
Zusammenfassung
Hausaufgaben für Modul Nr. 1
Abschnitt mit weiteren Ressourcen
Modul 2: Zwei einfache Marketing-Tipps, die du sofort umsetzen kannst
Lernziel: Die Teilnehmer lernen zwei einfache Marketingstrategien kennen, die sie schnell auf ihr Unternehmen anwenden können.
Einführung
Marketingstrategie Nr. 1
Marketingstrategie Nr. 2
Erhalte Feedback zu deinen Marketingaktivitäten
Fortschrittsquiz
Zusammenfassung
Hausaufgaben für Modul Nr. 2
Abschnitt mit weiteren Ressourcen
Beginne den Kurs und jedes Kursmodul mit einer motivierenden Einführung, in der du die Ziele und die Ergebnisse darlegst. Schließe den Kurs mit einer Zusammenfassung der Lernergebnisse ab.
Du kannst den Kurs ebenfalls um Bonusmaterial, Links zu anderen Kursen oder Ressourcen usw. ergänzen.
6. Plane deine Verkaufsstrategie
Es gibt mehrere Möglichkeiten, einen Kurs zu verkaufen. Du hast wahrscheinlich eigene Vorlieben, aber denke auch über die besten Optionen für deine Teilnehmer nach.
Bist du dir unsicher, welche Verkaufsmethode am besten ist? Dann führe eine Umfrage durch, sieh dir Bewertungen anderer hochwertiger Kurse an und hol so viel Feedback wie möglich ein. Erwäge auch den Verkauf einer vorläufigen Beta-Version, um das Interesse abzuschätzen.
Für den Kursverkauf bieten sich unter anderem folgende Optionen an:
Abonnement: Die Teilnehmer zahlen eine monatliche Abogebühr, um auf deinen Kurs zuzugreifen. Diese Option eignet sich besonders, wenn du den gleichen Teilnehmern mehrere Kurse anbietest. Bei einem einzigen Kurs ist dies möglicherweise nicht die beste Option, da die Käufer das Abo nach Kursabschluss möglicherweise direkt kündigen.
Einzelkäufe: Die Teilnehmer zahlen einen einmaligen Preis. Die meisten Plattformen bieten sofortige Zahlungs- und Downloadoptionen. Der potenzielle Nachteil besteht darin, dass keine dauerhafte Beziehung zum Käufer besteht, es sei denn, die Plattform ist interaktiv. Um dies zu vermeiden, könntest du eine Community für die Teilnehmer einrichten. Füge den Link zur Dankes-E-Mail und auch im Kurs selbst hinzu.
Bezahlte Pläne: In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann das Anbieten eines kostenpflichtigen drei- bis sechsmonatigen Abos für teurere Kurse, zur Umsatzsteigerung beitragen.
Erwäge Vorschau-Clips, Trailer und kostenlose Testversionen: Wenn dein Kurs brandneu ist und noch keine Rezensionen hat, könnten potenzielle Käufer abgeschreckt werden. Dagegen helfen Vorschau-Clips oder Trailer von ein oder zwei Kursvideos. So können potenzielle Teilnehmer entscheiden, ob der Kurs für sie von Interesse ist und ihnen gefällt. Es mag kontraintuitiv erscheinen, kostenlose Testversionen anzubieten, aber sie sind eine großartige Marketingtaktik. Du kannst die kostenlose Testversion zeitlich beschränken und die Teilnehmer als Gegenleistung um eine Bewertung bitten. Social Proof ist unerlässlich und kann einen Unterschied bei den Verkaufszahlen machen.
Halte ein kostenloses Webinar ab: Erfolgreiche Kursanbieter wissen, wie wichtig es ist, Interesse an ihren Kursen zu wecken. Manche bieten daher am Ende eines kostenlosen Webinars einen „speziellen Kursrabatt“ an.
7. Kosten: So legst du den Kurspreis fest
„Wie viel soll ich für meinen Kurs verlangen?“ ist eine der häufigsten Fragen neuer Kursersteller. Vor allem, wenn du nur über begrenzte Erfahrung und kein bestehendes Publikum verfügst. Wenn dies dein erster Kurs ist, könnte dein Preis stark von sehr erfahrenen Kursanbietern abweichen.
Vier Tipps für die Preisgestaltung deines Kurses
Recherchiere die Preise der Konkurrenz: Berechne die durchschnittlichen Kurspreise, indem du das Fachwissen der Kursleiter, ihre Anhängerschaft und die Durchschnittspreise auf der gehosteten Plattform vergleichst.
Wie lange hat die Erstellung gedauert: Wir wünschen dir natürlich viele Verkäufe, aber preise auch die für die Erstellung des Kurses benötigte Zeit ein.
Wert des Kurses: Wenn der Kurs beispielsweise akkreditiert ist, kannst du einen höheren Preis verlangen, insbesondere wenn die Akkreditierung zu einem Job oder zur Gründung eines Unternehmens führen könnte. Ebenso erwarten Kurskäufer, dass ein zwölfstündiger Kurs teurer ist als ein einstündiger Kurs.
Verkaufspsychologie: Vielleicht denkst du, dass ein preisgünstiger Kurs attraktiver ist. Aber die Verhaltensforschung zeigt, dass Käufer davon ausgehen, dass ein höherer Preis mehr Wert und mehr Tiefe liefert. Wenn der Kurs sehr kostengünstig ist, zeigen die Teilnehmer außerdem weniger Motivation, um alle Module auch wirklich abzuschließen.
8. Erstelle die Kursinhalte
Nach der Planungsphase ist es an der Zeit, mit der Erstellung der Inhalte zu beginnen.
Filme die Kursinhalte
Glücklicherweise benötigst du zum Filmen deiner Kursinhalte heutzutage keine teure Kameraausrüstung mehr. Viele Kursanbieter nutzen einfach ihr Smartphone. Schau dir an, welche Technik andere YouTuber, Podcaster und Content Creators nutzen und lass dich inspirieren.
Beachte jedoch folgende bewährte Tipps:
Kaufe ein Ringlicht: Wenn du die Clips mit deinem Handy filmst, sorgt ein Ringlicht für einen professionellen Look.
Verwende ein Mikrofon: Suche nach einem anständigen Mikrofon. Es mag unnötig erscheinen, aber Kursteilnehmer hinterlassen bei einer schlechten Audioqualität schnell negative Bewertungen.
Sorge für einen aufgeräumten Hintergrund: Filme in einem aufgeräumten Bereich und entferne alles, was möglicherweise ablenkt.
Vermeide Filmaufnahmen in lauten Umgebungen: Wenn du zu Hause filmst, achte auf Hintergrundgeräusche wie Rasenmähen oder Hundegebell.
Bearbeite die Videos
Geh beim Bearbeiten und Schneiden der Videoclips rigoros vor. Lösche unnötige Abschweifungen und sorge dafür, dass die Inhalte auf den Punkt gebracht sind. Achte bei der Bearbeitung auch auf folgende Punkte:
Entferne „Uhms“ und „Ähms“
Füge Lektionstitel hinzu
Füge ggf. Hintergrundmusik hinzu
Füge Untertitel ein
Lass deine Videos professionell bearbeiten
Erstelle ein Workbook und Ressourcen
Erstelle ein Workbook für deinen Kurs. Es muss nicht komplex sein, sollte aber die wichtigsten Punkte zusammenfassen und eventuell Platz für Notizen und Anmerkungen der Teilnehmer haben.
Kursteilnehmer haben unterschiedliche Lernstile, und obwohl das Ansehen von Videoinhalten allgemein beliebt ist, ist es hilfreich, jede Lektion in Text zu transkribieren und als PDF zu speichern, damit die Teilnehmer ihn bei Bedarf herunterladen und ausdrucken können. Erstelle Bonusmaterial in den Ressourcen und füge relevante Dokumente, Tabellenkalkulationen und hilfreiche Links hinzu. Betrachte diese Materialien aus der Sicht der Kursteilnehmer.
9. Bewirb deinen Kurs
Der nächste ist auch der wichtigste Schritt für einen erfolgreichen Online-Kurs: Du musst deinen Kurs bewerben, um ihn zu verkaufen. Denn er verkauft sich nicht von allein. Leider!
Entscheide dich für einen vielschichtigen Marketingansatz, um mehr Käufer zu gewinnen und eine treue Community aufzubauen.
Nachfolgend stellen wir dir 11 bewährte Möglichkeiten zur Vermarktung deines Online-Kurses vor. Entscheide dich für eine oder zwei Methoden, die zu dir und deinen Fertigkeiten passen:
1. E-Mail-Marketing
Baue eine E-Mail-Liste auf und ergänze deine Website um einen Abonnieren-Button oder ein Pop-up zur Newsletter-Anmeldung. Du kannst mit einem kostenlosen E-Mail-Marketing-Tool beginnen. MailerLite bietet beispielsweise einen kostenlosen Service für bis zu 1.000 Abonnenten. 2. Affiliate-Programme
Starte ein Affiliate-Programm, damit andere deinen Kurs bewerben und eine vorher festgelegte Verkaufsprovision erhalten können. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit, deinen Kurs passiv zu bewerben.
3. YouTube
Eine große Reichweite und viele Follower auf YouTube haben einen erheblichen Effekt auf deine Kursverkäufe. Starte einen neuen Kanal und erstelle hilfreichen Content für deine Follower. Du könntest dort beispielsweise kurze Clips aus deinem Kurs veröffentlichen.
Teile dort auch Erfahrungsberichte von Käufern deines Kurses. Der Aufbau eines YouTube-Kanals ist keine einfache Angelegenheit. Wenn du Starthilfe brauchst, probiere die YouTube-Werbedienste von Fiverr aus. 4. SEO
Wenn niemand deine Website, deinen Blog oder deine Landingpage findet, hast du ein Problem. In diesem Fall solltest du dich näher mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) beschäftigen. SEO kann für Anfänger verwirrend sein, daher ist es sinnvoll, einen SEO-Experten zu engagieren.
Lass dich von einem SEO-Experten unterstützen
5. Werbeanzeigen
Wenn du genug Budget hast, schalte Werbeanzeigen wie Meta- oder Google-Suchanzeigen. 6. Content-Marketing
Wenn dir das Schreiben von Blogartikeln liegt, dann ist Content-Marketing eine gute Option. Veröffentliche regelmäßig Blogbeiträge, die auf deine Zielgruppe zugeschnitten sind.
7. Influencer
Durch die Partnerschaft mit einem für deine Branche relevanten Influencer kannst du die Reichweite bei deiner Zielgruppe schnell erheblich steigern. Finde einen Influencer, der mit deinem Budget arbeiten kann und seine Follower gerne auf deinen Kurs aufmerksam macht.
8. Social Media
Finde heraus, auf welchem Kanal deine Zielgruppe die meiste Zeit verbringt. Wenn dein Kurs beispielsweise berufliche Fähigkeiten vermittelt, könnte LinkedIn ein hervorragender Marketingkanal sein. Ist deine Zielgruppe vor allem weiblich, dann ist Pinterest eine Option. Erstelle Vorlagen deiner Inhalte und teile ansprechendes Material wie Infografiken und Bildschirmaufzeichnungen der Online-Lernerfahrung.
9. Webinare
Veranstalte ein kostenloses Live-Webinar oder zeichne es vorab auf. Lege Datum und Uhrzeit fest und bewirb das Webinar auf relevanten Plattformen.
Das Webinar sollte spannend und interaktiv sein, damit sich die Teilnehmer mit den Inhalten beschäftigen. Biete während des Webinars Kaufanreize, wie Rabattaktionen für Teilnehmer an.
10. Gutscheine und Rabatte
Käufer lieben ein gutes Schnäppchen. Biete Gutscheine oder Rabatte an, wie Frühbucherrabatte, Rabatte für Beta-Tester usw. Du könntest auch einen Rabatt als Anreiz zum Ausfüllen eines Feedback-Formulars anbieten oder Gutscheine für Empfehlungen von Freunden (Referral-Programm).
11. Community
Teilnehmer können schnell ihre Motivation verlieren, wenn sie sich allein gelassen fühlen. Die Zugehörigkeit zu einer Community ermutigt die Teilnehmer, ihre Schwierigkeiten und Erfolge mit anderen zu teilen. Auch für dich bietet der Aufbau einer Community viele Vorteile, weil du schnell auf Bedenken eingehen, Details zu bevorstehenden Kursen oder Veranstaltungen teilen und die Community in Schwung bringen kannst.
Zum Aufbau einer Community eignen sich beispielsweise folgende Optionen:
Social-Media-Gruppen: Erstelle eine Facebook-Gruppe nur für Kursteilnehmer.
Mitgliederbereich: Ergänze deine Kursplattform um einen Mitgliederbereich, damit Teilnehmer auf Premium-Inhalte zugreifen und mit dir und anderen Teilnehmern in Kontakt treten können.
Ein Online-Forum: Füge deiner Website ein Forum hinzu. Recherchiere benutzerfreundliche Optionen, die einfach zu verwalten sind.
Online-Community-Plattform: Ein Discord-Server ist eine beliebte Wahl für die Verwaltung einer großen Anzahl von Personen. Einige Kursanbieter nutzen auch Slack.
💡Zusätzlicher Tipp: Sammle Feedback von Teilnehmern
Du möchtest den Teilnehmern die beste Erfahrung bieten, daher ist das Einholen von Feedback für kontinuierliche Verbesserungen von entscheidender Bedeutung. Es ist fantastisch, begeisterte Bewertungen zu bekommen, aber achte auch auf Hinweise von Teilnehmern, die Probleme mit einigen Aspekten des Kurses hatten.
Passives Einkommen mit deinem ersten Online-Kurs
Die Erstellung und der Verkauf eines Online-Kurses sind gar nicht so schwierig wie gedacht, oder? Das Ganze ist ein schrittweiser Prozess, der einige Tage, Wochen oder Monate dauern kann, abhängig von deinen Fertigkeiten und der investierten Zeit.
Das Wichtigste ist, dass du deine Hausaufgaben machst und alles gründlich recherchierst, deine Zielgruppe identifizierst und den fertigen Kurs professionell vermarktest.
Wenn du Aufgaben, die du selbst nicht gut beherrschst, an Profis auslagerst, wird dein erster Online-Kurs schon bald fertig und verkaufsbereit sein. Erfahrene Freelancer findest du beispielsweise auf dem Fiverr-Marktplatz.
